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Do 29 Sep, 2016 18:46 by ullabo | Comments (0)

Gelungenes Flugplatzfest trotz Schauer

Bei schönem Wetter kamen am Samstag 80 historische Flugzeuge aus ganz Europa nach Wershofen zum nostalgischen Fliegerpicknick. Etwa 3500 Besucher fanden am Samstag den Weg zum Flugplatz. ‚Immer wieder starteten die riesige Antonov, mit der man ebenso mitfliegen konnte wie mit der Doppeldecker Tiger-Moth (britischer Schulungsdoppeldecker in den gelben Farben der niederländischen Rijksluchtvaartschool aus den 30er-Jahren), der Ryan PT-22 (Trainer der U.S. Army aus den 30er-Jahren) oder der Chipmunk (britischer Trainer aus den 40er-Jahren) zu Rundflügen. Aber auch Mitflüge im Kunstflugzeug oder in "normalen" Motorseglern, Motordrachen, Ultraleichtflugzeugen und Sportflugzeugen waren gefragt. Insgesamt 247 Flugbewegungen managten die Controller Stefan Servatius und Carsten Bauer auf dem Tower.
Vielbeachteter Höhepunkt des Flugprogramms waren:
- Vorführung des Fieseler Storchs, Kurzstartflugzeug der Deutschen Luftwaffe von 1943, vorgeflogen von Clemens Rüb aus Bonn
- Warbird-Formation von Remko Sijben und Hanno Wesdorp mit den Weltkriegsflugzeug Stinson AT-19 Reliant (Verbindungsflugzeug), Baujahr 1943 und North American AT-6A Texan (Trainer für Jagdflugzeugpiloten), Baujahr 1942 aus den Niederlanden
- Mini-Flugzeug CriCri von Johann Knittel aus Koblenz, das kleinste zweimotorige Flugzeug der Welt
- Cessna Bird Dog-Formation der "International Bird Dog Association" mit sechs Flugzeugen aus Spanien, Italien, Österreich und Frankreich
Im Rahmen des Oldtimer-Fliegertreffens wurden Folgende Preise an die Oldtimerpiloten vergeben:
- Weitester Anflug: Josè Lois Olíaz Sánchez und Sohn Josè Lois Olíaz Arce mit Cessna Bird Dog aus Madrid, 1380km, Gesamtflugzeit 13h
- Ältestes Flugzeug: Uli Schmitt aus Aachen, mit Focke-Wulff Stieglitz, Baujahr 1940 (Schuldoppeldecker der deutschen Luftwaffe aus dem 2.Weltkrieg, deutsche Konstruktion, aber in Argentinien in Lizenz gebaut und vor einigen Jahren nach Deutschland geholt)
- Schönster Klassiker: Jan Vlasveld, Cessna Bird Dog (amerikanisches Beobachtungsflugzeug, das auch im Korea- und Vietnamkrieg eingesetzt wurde), Baujahr 1951 aus Seppe, Niederlande
- Bester Nostalgiker (passendes Outfit zum Flugzeug): Franz Fiekers und Elmar Lüttgen aus Nörvenich mit zwei Piper PA-18 Baujahr 1954 in Lackierung der deutschen Luftwaffe, die dort als Schulflugzeug eingesetzt wurde
- Sonderpreis für die schönste Cessna C120/140 der "International C120/140 Association": Klaus Bachmann, Cessna C140, Baujahr 1946 aus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Ganz aus der Nähe konnten die Besucher die schönen Flugzeuge bewundern, welche direkt an der Flugplatzbegrenzung auf einer Strecke von 1000m aufgebaut waren.
Viele nutzen auch die Möglichkeit, sich einmal in ein Segelflugzeug zu setzen. Der Spielplatz, ausgestattet mit einem Tower, Wippflugzeugen, Rutschbahnen und Sandkasten war ebenso wie die Hüpfburg, das Schminkzelt und die Spiele von Kindern umlagert. Viele Besucher stöberten auf dem Flohmarkt.
Gegen 18:00 konnte am Samstag zum Ende der Veranstaltung auch der Heißluftballon starten.
Der Wetterbericht für Sonntag war wenig erfreulich, Starker Wind, Regenschauer und deutlich kühler. Trotzdem hofften die Segelflieger, das Fest wie geplant durchführen zu können. Viele Piloten waren wegen der Wetterprognose schon Samstag Abend wieder abgeflogen. Da gegen Mittag blauer Himmel hervorkam, konnten nahezu alle Programmpunkte, die entsprechend dem Wetter eingeplant waren auch tatsächlich stattfinden. Der böige Wind hat die Vorführung der doch recht leichten Flugzeuge Doppelraab, Klemm L25 und Tiger-Moth verhindert. Auch die Chipmunk blieb am Boden. Die Vorführung des Jetmodells von Franz-Josef Janßen musste unmittelbar vor dem Start abgesagt werden, weil ein starker Schauer über den Platz fegte und danach die Wetterbedingungen für dieses wertvolle Modell nicht mehr passten. Schade, dennoch konnten den etwa 2000 Besuchern viele Flugzeuge in der Luft gezeigt werden: Stinson Reliant, T-6 Texan, Ryan PT-22, Piper-Staffel, das Segelflugdisplay der SFG Wershofen, Segelkunstflug von Marc Theisen, die Sbach-Modellflugformation, der 3D-Modellkunstflug von Tobias Krechel und noch mehr waren zu sehen. Und zeitlich genau passend kam die Sonne raus und die Wolkendecke bekam große Lücken, so dass auch Uwe Wendt ein tolles Kunstflugprogramm mit der Extra 300 an den Himmel zauberte. Der Rettungshubschrauber der Johanniter Unfallhilfe stattete wie Samstag einen Besuch ab und konnte angeschaut werden.
Das nächste Flugplatzfest ist für 2018 schon in Vorbereitung.
 




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