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Mi 24 Aug, 2016 01:16 by bodo | Comments (0)

Windiges Finale am Himmel
Segelflugliga endet für AW-Flieger nicht wie erhofft


Mit einem dritten Rundenplatz setzte der Luftsportverein (LSV) Bad Neuenahr-Ahrweiler in der letzten Runde der Segelflug-Landesliga nochmals eine Marke und sicherte damit den finalen fünften Platz für sich. Keine Wertung gab es für die Segelfluggruppe (SFG) Wershofen und den Luftportverein Mönchsheide (LVM) Bad Breisig/Andernach, die sich somit in der Endwertung auf den Rängen 10 und 12 wiederfanden.
Die 19. Liga-Runde spiegelte dabei für die Luftfahrtvereine des Kreises Ahrweiler wettertechnisch das wieder, was die Liga-Saison in weiten Teilen geprägt hat: eher laue Aufwinde mit nur mäßiger Höhe, dazu recht kräftiger Wind und gelegentliche Schauer. Alles nicht unbedingt die Wettermerkmale, die ein Segelfliegerherz höher schlagen lassen. Geflogen wurde trotzdem. Während in Wershofen und auf der Breisiger Mönchsheide nur sogenannter "Platzrundenbetrieb" zu Übungs- und Ausbildungszwecken in der näheren Flugplatzumgebung stattfand, trauten sich auf dem Neuenahrer Flugplatz "Bengener Heide" zwei Piloten, das sichere Flugplatznest zu verlassen. Um es vorweg zu nehmen: dieses Unterfangen erwies sich keineswegs als einfach, wurde aber vom Erfolg gekrönt.
Dietmar Spranger gelang mit seiner DG-600/18m dabei der bessere Flug: vom Wind immer wieder abgetrieben, kämpfte er sich zunächst bis Rheinbach, machte dort kehrt mit Kurs auf Gönnersdorf und erreichte ein zweites Mal den Süden der Glasbläserstadt. Weiter ging es - immer in Erreichbarkeit von potentiellen Landeflächen bis nach Nettersheim und schließlich nach einem Schlenker über die Grafschaft zum Rhein nahe der Ruine Hammerstein. Dabe sammelte er auf seinem Zickzack-Kurs 168 Kilometer und erreichte einen Liga-Schnitt über 2 1/2 Stunden von mageren 54 km/h. Sein Teampartner Jürgen Koch pendelte zwischen Ahrtal und Brohltal und kam dabei auf 81 Kilometer mit einer Schnittgeschwindigkeit von 26 km/h. Nicht viel, aber ausreichend, um Punkte zu bekommen. Als zweitbester von insgesamt nur drei rheinland-pfälzischen Clubs mit Wertungsflügen erhielten sie dafür fünf Punkte. Leider zuwenig, um den punktgleichen, aber in der Summe schnelleren Segelflugclub Betzdorf-Kirchen in der finalen Wertung noch von Platz vier zu verdrängen. Die Wershofener Eifeladler behaupteten sich in der Gesamtwertung gerade so noch unter den besten 10, während der LVM sich mit zwei Punkten Abstand zum Punktnächsten auf Rang 12 einreiht. In der bundesweiten Quali-Liga erweisen sich alle AW-Vereine als chancenlos, der LSV erreicht als bester der drei mit Platz 99 gerade noch so die Top 100 in Deutschland erreicht. Anders hingegen die Mannschaft des Segelflugzentrums Ludwigshafen, die souverän den Sieg in der Landesliga holten und in der Quali-Liga einen Aufstiegsplatz in die 2.Bundesliga erkämpften.
Auch wenn die Segelflugliga für dieses Jahr nun vorbei ist, so geht die Flugsaison zwischen Rhein, Ahr und Eifel davon unbeeindruckt weiter. Neben dem "normalen" Flugbetrieb stehen mit dem Jugendvergleichsfliegen und dem Wershofener Flugplatzfest noch zwei Höhepunkte des Jahres bevor.
 




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