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Mi 24 Aug, 2016 01:15 by bodo | Comments (0)

Segelflugliga: Die Luft ist raus
Luftsportvereine des Kreises Ahrweiler punkten aber auf anderen Ebenen


Der Wettergott hat in dieser Segelflugsaison den Piloten aus dem Ahrkreis kein Glück gebracht. Mittlerweile ist die vorletzte von 19 Runden der Landesliga gelaufen, die Ausbeute an Kilometern und Punkten ist wieder einmal nur sehr mager. Während von der Mönchsheide und Wershofen aus keine Punkte erflogen wurden, konnte zumindest der LSV Bad Neuenahr punkten.
Bei einem kräftigen Westwind und so genannter Blauthermik, bei der die Aufwinde nicht durch eine „krönende“ Quellwolke angezeigt werden, konnte Dietmar Spranger (DG 600/18m) immerhin bis an die Mosel fliegen. Dr. Jürgen Koch (HpH304J Shark) war eher „forschend“ unterwegs: Bei Wind entstehen mitunter Wellen im Windschatten der Eifel. Bis in den beginnenden Westerwald hinein konnte er die aufsteigenden Bereiche dieses seltenen Phänomens ausnutzen, musste dann aber doch auf die Hilfe seiner Düse zurückgreifen, um die heimische Bengener Heide zu erreichen. Am Ende konnte die Kreisstädter in der Landesliga mit diesen beiden Flügen Rundenplatz 14 erreichen.
Nicht auf der heimischen Mönchsheide, sondern in Brandenburg an der Havel ist aktuell das Team Markus Geisen/Michael Pfennig unterwegs, um sich auf einem Wettbewerb für die im kommenden Jahr stattfindenden Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Vor dem letzten Wertungsflug liegen sie dafür in hervorragender Position. Nach 5 Flugtagen, von denen sie 2 sogar gewinnen konnten, liegen sie auf Gesamtrang 2, welcher sicher den Weg zur Deutschen ebenen dürfte. Ebenfalls vor Ort ist Bernd Fischer, der als Meteorologe die Wettbewerbsleitung berät. Auf Stippvisite war Bernd Dolba dort, der sich vor kurzen im Brandenburgischen Lüsse bereits für die Deutschen Meisterschaften in der Offenen Klasse qualifiziert hat. Damit beweisen die Piloten des Ahrkreises, dass es nicht an fehlendem Können liegen dürfte, sondern schlicht und ergreifend am Wetterpech ...
Wenn das Wetter zu Hause nicht gut genug ist, kann man sich auch mal auf anderen Plätzen Flugzeuge anschauen. Thomas Marr vom LSV Bad Neuenahr war in Gera auf dem AN2-Treffen, auf dem sich zahlreiche der noch fliegenden Exemplare des größten Doppeldeckers der Welt getroffen haben. Diese brauchen keine Thermik, hier sorgt ein 1000PS-Sternmotor für den nötigen Vortrieb.
 




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